Öffnung Freibad Puchhausen

    Bereits am kommenden Freitag, 18. Juni um 10 Uhr vormittags ist es so weit: Das Aitrachtaler Freibad öffnet seine Tore. Öffnungszeit ist täglich von 10 bis 20 Uhr.

    Das weitläufige Gelände des Freibads ist vorbereitet, die Becken mit klarem, erfrischendem Wasser gefüllt. Der Kiosk und seine Betreiber sind bereit, die Gäste zu bewirten. Die letzten Absprachen zwischen dem Bürgermeister Thomas Hieninger, der Pächterfamilie Schmidhuber und Otto Kerscher als Sprecher der IG Freibad sind getroffen und auch das derzeit notwendige Corona-Hygienekonzept ist aufgestellt.

    Bürgermeister Hieninger erklärt: „Das Hygienekonzept im letzten Jahr hat sich bewährt. Es ist darauf ausgerichtet, den Badebetrieb für die Besucher so uneingeschränkt und normal wie möglich zu gestalten. Deshalb kommt es im Großen und Ganzen wieder so zum Tragen. Bei geänderten Vorgaben kann das Konzept rasch angepasst werden. Ein Konzept für die Inzidenz über 50 haben wir zwar, hoffen aber, dass es nicht benötigt wird.“

    Das Hygienekonzept für die Inzidenz unter 50 sieht kurz gefasst folgende Punkte vor:

    • Beim Ein- und Ausgang, im Toiletten- und Umkleidebereich, sowie im Kioskbereich ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (ab 14 Jahren FFP2-Maske, unter 6 Jahren entfällt die Maskenpflicht).
    • Die Registrierung am Eingang erfolgt über die Luca-App oder über das standardisierte Formblatt, welche auf der Homepage unter www.mengkofen.de vorab auszufüllen ist oder auch vor Ort ausliegen.
    • Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten, Möglichkeiten zur Handdesinfektion sind zu nutzen.
    • Jeder Besucher erhält am Eingang eine Badeente, um die Personenzahl im Freibad zu kontrollieren. Es gilt zu beachten, dass jede Person ab sechs Jahren eine eigene Ente bekommt und für jede Ente ein Pfand von 5 Euro hinterlegt werden muss.
    • Kinder bis zehn Jahre dürfen das Freibad nur in Begleitung einer erwachsenen Aufsichtsperson besuchen.
    • Maximal 200 Personen dürfen gleichzeitig das Freibad besuchen. Die Personenzahl im Becken ist auf 20 Personen begrenzt, im Kinderbecken auf 5 Personen.
    • Liegeflächen, Spiel- und Sportbereiche sowie der Kiosk sind geöffnet. Auch die Umkleidekabinen dürfen in diesem Jahr geöffnet und eigenverantwortlich benutzt werden. Die Innenduschen müssen geschlossen bleiben.
    • Die Eintrittspreise bleiben unverändert, es gibt weiterhin nur Tageskarten, keine 10er- oder Saisonkarten. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.
    • Die Hinweisschilder und die Anweisungen der Badeaufsicht sind zu beachten.

    Als Vorzüge des Aitrachtaler Freibads heben Bürgermeister Hieninger und der Sprecher der IG-Freibad die Tatsache hervor, dass das gesamte Wasser im wohltemperierten Becken mit Solarenergie geheizt werde. Außerdem bieten die weitläufige Liegewiese mit ihren unterschiedlichen Spiel- und Sportmöglichkeiten einen abwechslungsreichen Aufenthalt. Nicht zu vergessen sei natürlich der niedrige, familienfreundliche Eintrittspreis. Am meisten jedoch geraten die beiden Herren ins Schwärmen, bei den Schilderungen über den Kiosk, der dank Veronika Schmidhubers Kochkünsten und Backleidenschaft schon eher als Restaurant denn als einfacher Kiosk bezeichnet werden kann. Die passenden Getränke dazu liefert seit Jahren die Privatbrauerei Stöttner aus Pfaffenberg. Als besonderes Schmankerl wird die Pächterin auch heuer wieder jeden Sonntag auf Vorbestellung ein Mittagsgericht anbieten. Vorbestellt wird im Laufe der Woche direkt bei den Pächtern im Kiosk.

    Das Gericht kann dann entweder abgeholt oder nach den geltenden Hygienebestimmungen direkt vor Ort verzehrt werden. Veronika Schmidhuber gibt sich bescheiden: „Früher war ich Bedienung mit Leib und Seele, ständig unterwegs in den größten Bierzelten. Jetzt machen die Knie nicht mehr mit, jetzt bin ich eben Kioskpächterin.“ Aber was sie mache, das mache sie immer mit viel Engagement und Herzblut.

    Die Verantwortlichen für das Aitrachtaler Freibad in Puchhausen hoffen, dass der Ablauf ebenso reibungslos verläuft wie im letzten Jahr. Die Besucher seien zumeist vernünftig gewesen und hätten verständnisvoll reagiert, wenn es notwendig war, auf bestehende Vorschriften hinzuweisen. Familie Schmidhuber wird in bewährter Form für das leibliche Wohl sorgen und die IG Freibad stellt wieder Helfer zur Verfügung, die bei der Badeaufsicht unterstützen. So steht einer erfolgreichen Badesaison 2021 nichts mehr im Wege.

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